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Mitarbeiterbindung: Vorgesetzter entscheidend

Der direkte Vorgesetzte prägt den Grad der Arbeitnehmerbindung

Mitarbeiterbindung Vorgesetzter und sein Verhalten entscheidend

Mitarbeiterbindung: Vorgesetztenverhalten relevant für Verbleib im Unternehmen und Leistungswillen

Wer mit wem? Diese Frage stellt Gunther Wolf in seinem Artikel im Online-Portal des Gutscheinkarten-Spezialisten Edenred. Der Diplom-Ökonom und Diplom-Psychologe analysiert hierbei die Mitarbeiterbindung Vorgesetzter und Angestellter in ihrem jeweiligen Beschäftigungsverhältnis.

Der Arbeitskräftemangel rückt in immer mehr Unternehmen die Frage in den Fokus, wie gute Leute an Bord gehalten werden können. Direkt zu Beginn des Artikels macht Gunther Wolf darauf aufmerksam, dass zu Bindungen immer zwei Beteiligte gehören.

Zu einer Bindung gehören immer Zwei

Im Falle der Mitarbeiterbindung – der Begriff der Arbeitnehmerbindung wird synonym verwendet – ist die eine Seite klar: der Mitarbeiter. Bei der zweiten Seite kann es sich beispielsweise um das Unternehmen als Ganzes handeln.

Aber auch der Vorgesetzte, die Aufgabe oder das Team bzw. die Kollegen kommen als Bindungspartner infrage. Sie schließen sich keineswegs aus. Doch wer oder was bindet letztlich den Mitarbeiter, wer oder was hält ihn im Unternehmen? An wen oder was fühlt sich der Mitarbeiter besonders gebunden – oder eher nicht? Pauschale Antworten gibt es nicht: Bindung ist stets eine sehr individuelle Angelegenheit.

Auf dem absteigenden Ast: Unternehmensbindung

In Zeiten der Industrialisierung war Mitarbeiterbindung noch einfach. Besonders Männer gingen bei einem Unternehmen in die Lehre, um dann ihr gesamtes Arbeitsleben dort zu verbringen.

Heute wechseln Arbeitnehmer wesentlich häufiger ihre Anstellung. Eine der Folgen: Die Bindung zum Unternehmen als Institution verliert zunehmend an Kraft und Bedeutung. Aufgefangen werden kann dies durch Vorgesetzte, die sich intensiv als Bindungspartner anbieten und mit viel Führungskompetenz für das Unternehmen eintreten.

Mitarbeiterbindung: Vorgesetzter als Repräsentanz des Unternehmens

Die Unternehmensbindung ist offensichtlich nicht mehr à jour. Das hat tiefgreifende Konsequenzen für die Mitarbeiterbindung: Ob Vorgesetzter, Chef oder Vorstand – Führungskräfte aller Ebenen müssen die mangelnde Identifikation mit dem Unternehmen ausgleichen.

Nur wenn Führungskräfte sich aktiv als Bindungspartner anbieten, können vorhandene Bindungspotentiale genutzt werden. Je verbundener sich Mitarbeiter mit der Unternehmensleitung oder dem direkten Vorgesetzten fühlen, desto mehr Engagement und Leistung erbringen sie.

Die Bemühungen im Bereich Mitarbeiterbindung Vorgesetzter lässt auch die Gefahr des Weggangs guter Mitarbeiter sinken. Besonders wichtig ist dies natürlich für die echten Leistungsträger in den Abteilung: Gerade bei stark umworbenen Ingenieuren kann eine starke Mitarbeiterbindung zum Vorgesetzten verhindern, dass Headhunter erfolgreich sind.

Mitarbeiterbindung: Vorgesetzter muss Angebote auch erwidern

Daher sollten sich Führungskräfte intensiv damit beschäftigen, welche Bindungsangebote sie selbst machen können. Auch ein feines Gespür für die Angebote der Mitarbeiter, deren individuelle Bindungsbereitschaft, gehört zu dieser Disziplin.

Mitarbeiterbindung ist immer ein emotionales Thema. Emotional gebundene Mitarbeiter bringen häufig besonders hohes Engagement und tragen maßgeblich zur Arbeitgeberattraktivität bei. Vorgesetzte sollten daher auf Wertschätzung, Verantwortungsübertragung beim Delegieren und ein gutes Arbeitsklima achten. Denn wer seinen Mitarbeitern das Gefühl gibt, einfach ersetzbar zu sein wird kaum als Bindungspartner in Frage kommen.

Mehr Bindung gleich mehr Leistung

Ob es sich um die Mitarbeiterbindung Vorgesetzter oder Angestellter handelt: Mitarbeiterverbundenheit führt zu mehr Leistung und höherer Belastbarkeit. Daher gehört die emotionale Mitarbeiterbindung ebenso wie die nachhaltige Vergütung oder das Nutzen smarter Ziele fest zur Personalmanagementstrategie.

Buchtipp zum Thema Mitarbeiterbindung durch Vorgesetzte

Wolf, Gunther: Mitarbeiterbindung. Strategie und Umsetzung im Unternehmen. Mit Arbeitshilfen online. Freiburg: Haufe-Lexware 2013. ISBN: 978-3-648-03763-8
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Wer direkt in das Thema einsteigen will, kann dies mit dem Managementbuch des Jahres 2013 tun: In der Veröffentlichung „Mitarbeiterbindung – Strategie und Umsetzung für das Personalmanagement“ hat Buchautor Gunther Wolf theoretische Grundlagen und praxisrelevante Fragen eingehend behandelt. Er zeigt hier u.a. auf, was Vorgesetzte ganz konkret für die Verbesserung der Bindung ihrer Mitarbeiter tun können.

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IOGW Consulting | Kurz und bündig
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